KINDLE vs. BÜCHERREGAL

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Ich habe ein Problem! Es heißt Kindle und ich besitze ihn seit Weihnachten vor zwei Jahren. Das Problem ist, dass ich bis jetzt kein einziges Buch darauf gelesen habe. Okay, eine Kurzgeschichte, aber ich glaube das zählt nicht.
Ich war immer der Papiermensch. Ich liebe die Haptik, den Geruch von frisch gebundenen Büchern, den Versuch ein Taschenbuch so zu behandeln, das es nach dem Lesen wie neu gekauft aussieht und die vergilbten Seiten von Bibliotheksbüchern oder Flohmarkt Funden. Jetzt liegt also dieser Kindel rum. Ich weiß es ist super praktisch nicht mehr 5 Kg Übergepäck durch den Urlaub zu ziehen, aber wie sollen mich dann die Bord- und Eintrittskarten nach Jahren noch an dem Urlaub erinnern, wenn Sie aus dem Buch fallen.

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Bücherläden beruhigen mich auch ungemein und man kann sich Stunden zwischen den Regalen verlieren. Außerdem möchte ich irgendwann ein Bibliothekszimmer in meiner nichtvorhanden großzügigen Wohnung haben oder besser gesagt, ein Medienzimmer. Denn wie soll ich denn dann von einer maßgefertigten Bücherwand wie in der Bibliothek des Berliner Apartments Sabottka des Architekten Thomas Kröger träumen oder schon mal für das Bücherregal RANDOM von MDF Italia anfangen zu sparen, wenn der Kindle alle Bücher in sich vereint? Ein Kindle im Regal ist auch blöd?!

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Vielleicht sollte man sich aber dann auf Klassiker der Weltliteratur und Design-, Architektur- und Coffeetable-Bücher konzentrieren und das triviale wie Dan Brown dem Kindle überlassen?
Ich glaube, hier gibt es keine generelle Antwort. Ich bin jedenfalls noch nicht so weit und gelobe Besserung im nächsten Urlaub – der ja schon bevor steht – dem Kindle eine zweite Chance zu geben. Denn ein Buch ist ja schon gekauft und muß gelesen werden!

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Wie ist es mit Euch? Kindle oder nicht Kindle, ist das überhaupt die Frage?

Schönes Wochenende liebe Leser!

Bilder: Michael Sarreiter | Bibliothek Sabottka von Architekt Thomas Kröger, Thomas Heimann | Produktbilder: RANDOM, MDF italia

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3 Antworten auf KINDLE vs. BÜCHERREGAL

  1. Tschonn sagt:

    Treffender kann man es nicht beschreiben.
    Mich gibts kaum ohne Notebook, mein Gedächnis vergisst ohne digitale Unterstützung so einiges und bei mir im Büro gibts kaum mehr Papier.
    Aber der kindle, den ich mir mal zugelegt hatte, liegt … ja, wo liegt der denn eigentlich? Benutzt hab ich ihn jedenfalls noch nie … genausowenig wie meinen MP3-Player, den ich ja irgendwann auch unbedingt haben musste. Dafür bersten Bücher- und CD-Regal … und das ist gut so … wenigstens privat muss man mal im wahrsten Sinne des Wortes ABSCHALTEN!

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